„Ich stand mitten im Gefecht, West-Medien waren dort keine“ – Augenzeugin in Syrien

Der Honigmann sagt...

Carla Ortiz, eine in den USA lebende Schauspielerin aus Bolivien, hat acht Monate in Syrien verbracht, um einen Dokumentarfilm über die Rolle der Frauen im Krieg zu drehen. Im Sputnik-Interview erzählt sie auch von der Inkonsequenz westlicher Medien bei der Berichterstattung über den Konflikt.

„In Aleppo hörst du alle 30 Sekunden eine Explosion. Ständig. Als Ausländer wird dir bei der Ankunft bewusst, dass es unmöglich ist, sechs Jahre lang unter solchen Bedingungen ein menschenwürdiges Leben zu führen“, so Ortiz, deren Doku „Die Stimme Syriens“ im Juni 2017 in Syrien und Bolivien in die Kinos kommen soll.

Reise durch den Krieg

Auf ihrer Reise besuchte die Schauspielerin sowohl Regierungsviertel, befreite Zonen und sogar einige Territorien, die unter Kontrolle der Antiregierungskämpfer stehen – insgesamt etwa 75 Prozent Syriens.

Carla Ortiz in Syrien
© Foto: Carla Ortiz
Carla Ortiz in Syrien

Dabei hätte sie in Syrien in wirklich heiklen Gebieten niemals Vertreter seriöser Medien gesehen. Der einzige Sender, der tatsächlich direkt…

Ursprünglichen Post anzeigen 351 weitere Wörter

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