Präsident will Amtszeit verlängern: Schwere Krawalle in Paraguays Hauptstadt Asuncion

Der Honigmann sagt...

In Paraguay wurde im Zuge der Proteste gegen Staatspräsident Horatio Cartes ein Jungpolitiker von der Polizei erschossen (Symbolbild). Foto: Antonio Cruz/ABr / Wikimedia (CC BY 3.0 BR)
In Paraguay wurde im Zuge der Proteste gegen Staatspräsident Horatio Cartes ein Jungpolitiker von der Polizei erschossen (Symbolbild).
Foto: Antonio Cruz/ABr / Wikimedia (CC BY 3.0 BR)

Im südamerikanischen Binnenstaat Paraguay entlud sich vergangenes Wochenende der Volkszorn gegen den noch regierenden Präsidenten Horacio Cartes. Der Grund: Cortes möchte die Verfassung zu seinen Gunsten abändern, um eine weitere Amtszeit regieren zu können. Eigentlich verbietet das die Verfassung.

Kongress ging in Flammen auf

Auslöser des vor allem durch Jugendliche initiierten Protestes war eine Initiative zur Wiederwahl des Präsidenten durch ihm nahestehende Senatoren. Diese segneten im „stillen Kämmerlein“ die notwendige Verfassungsänderung ab. Erst durch die Kritik einiger ausgesperrter Senatoren via Facebook, formierte sich Protest und Widerstand.

Vor dem Kongress versammelten sich tausende Demonstranten, durchbrachen die Polizeisperren und verwüsteten den Kongress, der auch in Flammen aufging. Die Polizei ging mit Tränengas, Gummigeschossen und Knüppeln gegen die aufgebrachten Bürger vor. 200 Demonstranten wurden festgenommen, dutzende…

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