Todesstoß für Türkei-Tourismus – kein Aprilscherz

Der Honigmann sagt...

Derart verwaist und heruntergekommen könnten bald viele türkische Hotels aussehen, wenn man europäische Touristen "aussperrt". Foto: m.a.r.c. / flickr (CC BY-SA 2.0) - Montage: unzensuriert.at
Derart verwaist und heruntergekommen könnten bald viele türkische Hotels aussehen, wenn man europäische Touristen „aussperrt“.
Foto: m.a.r.c. / flickr (CC BY-SA 2.0) – Montage: unzensuriert.at

Letzten Donnerstag verlautbarte ein türkisches Gericht die Sperre der niederländischen Buchungs-Plattform booking.com mit der Begründung „unfairer Wettbewerb“. Nun folgen einzelne Hoteliers mit einem Boykott deutscher und niederländischer Gäste, wie focus.de berichtet. Ganz im Sinne der europafeindlichen Politik ihres Präsidenten Recep Tayyip Erdogan läuft man am Bosporus nun allerdings Gefahr, dem einträglichsten Wirtschaftszweig des Landes den Todesstoß zu versetzten.

Bereits 2016 drastischer Buchungsrückgang

Einstmals galt die Tourismusbranche in der Türkei als einer der Eckpfeiler der Wirtschaft des Landes. Als eine der größten Devisenquellen hatte sie auch einen besonderen Stellenwert in der Wohlstandsentwicklung der Türkei.

2015 trug der Tourismus 13 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt des Landes bei. Noch 2008 stellte die Bundesrepublik Deutschland die größte nationale Gruppe der Türkei-Touristen mit rund 4,4 Millionen Gästen pro Jahr.  Bedingt durch…

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