Katrin Brand ist Leiterin des WDR-Büros im ARD-Hauptstadtstudio und vielleicht eine der „Journalistinnen“, wegen derer Wladimir Putin mit feuchten Augen nach Deutschland blickt.
Dass der Al-Sisi-Kumpel Volker Kauder so seine ganz eigenen Vorstellungen von Demokratie hat, ist ja nichts Neues. In der repräsentativen Anscheinsdemokratie, in der auch der letzte Versuch geistiger Unabhängigkeit und politischer Mündigkeit, derer, die vermeintlich das Volk repräsentieren, von einem Fraktionsvorsitzenden niedergeknüppelt werden, ist es sein Job, „alternativlose“ Politik der Märkte im Auftrag seiner Kanzlerin der eigenen Fraktion aufzuzwingen.
Wenn eine staatstragende Journaille diese Widersprüche nicht nur unter den Teppich kehrt, sondern bemüht ist, Erpressung von Abgeordneten und Diktatur alternativloser Politik zu rechtfertigen, dann hat das mit unabhängigem Journalismus einer sogenannten „Vierten Macht“ so wenig zu tun, wie die Bundespressekonferenzen eines Steffen Seibert mit der „Information der Öffentlichkeit“.
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