von Karl Müller (zeit-fragen)
Ein Blick auf die Wortmeldungen zur Ukraine, zu Russland und zum «Westen» in den vergangenen Wochen hat erneut gezeigt, dass es grosse Unterschiede zwischen der veröffentlichten Meinung und der Meinung der Bürger gibt. Es gibt viele Anzeichen dafür, dass der westliche Kampagnenjournalismus gegen die russische Politik und insbesondere gegen den russischen Präsidenten allzu offensichtlich war und keine Glaubwürdigkeit besass. Die Kommentare und Berichte waren doch allzu einseitig und unausgewogen und blendeten dabei zu viele Tatsachen aus, derer sich aber viele Bürger bewusst sind.
Wie die politische Auseinandersetzung weitergehen wird, kann an dieser Stelle nicht vorhergesagt werden. Auch kann hier nicht mit Sicherheit gesagt werden, welche Taktiken und Strategien in den kommenden Wochen und Monaten verfolgt werden und worauf das alles hinausläuft. Was alles in den regierungsnahen Denkfabriken gedacht und in Konzeptionen ausformuliert wird, welche Pläne schon gemacht wurden, über die wir aber nicht informiert…
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