Ukraine: Die brennende Lunte am Pulverfass der Weltfinanzkrise

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Webster Tarpley und Andreas Popp im Gespräch mit Michael Vogt
http://www.wissensmanufaktur.net
http://www.tarpley.net
http://quer-denken.tv

Dank einer immer effizienter werdenden Wirtschaft müssen die Menschen immer weniger arbeiten – ein „Problem“ für das Weltfinanzsystem. Soll ein Krieg gegen Rußland als Konjunkturprogramm dienen und Vollbeschäftigung herstellen?

Michael Friedrich Vogt traf sich in Kanada vor den Teilnehmern eines Seminars der Wissensmanufaktur mit dem prominenten Historiker, Autor und Kritiker der US-Regierung Webster Tarpley aus Washington DC und dem und bekannten Makroökonom, Autor und Systemforscher Andreas Popp aus Cape Breton. Zwischen den beiden Freidenkern begann eine kontroverse aber wertschätzende Diskussion über die Ursachen und Lösungen der Destabilisierung der Welt.

Da Webster Tarpley viele Jahre in Deutschland lebte, konnte die Aufzeichnung komplett in deutscher Sprache stattfinden.

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Putin, der Verlierer?

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von Gert Flegelskamp (flegel-g)

Putin ist ein Verlierer, das zumindest suggeriert uns der Spiegel mit einem Bericht des Redakteurs Nikolaus Blome:. Es wundert mich nicht, denn dieser Redakteur hat lange Zeit für die BILD gearbeitet.

Tja, Herr Blome, das ist ein Artikel würdig und ganz im Stile eines ehemaligen BILD-Redakteurs. Wenig bis keine Fakten, aber sehr viel Polemik, wie sich das beim Propaganda-Feldzug des Westens gegen Russland gehört.

Ein Blick auf Fakten. Die Westukraine war schon immer eher westlich orientiert und strebte schon länger eine Aufnahme in die EU an. Die Begeisterung der EU hielt sich allerdings in Grenzen und sie wollte es zunächst lieber in Form eines Assoziierungsabkommens verwirklichen. Die deutsche Politik in dieser Hinsicht war schon lange von den Forderungen der USA infiltriert, weil bereits die Bush-Regierung da Vorstellungen hatte, die Putin nicht gefallen konnten. Die Regierung in Washington übte über ihre Außenministerin Condoleezza Rice…

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Macht gegen Recht

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Kampagne des EU-Gerichtshofs gegen das Deutsche Verfassungsgericht

Der aktuelle Freitags-Kommentar der «Schweizerzeit» vom 14. März 2014

Von Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»

Am 14. Januar 2014 hat das Deutsche Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe den Euro-Rettungsschirm und darin insbesondere die unbegrenzten Aufkäufe von Staatspapieren bankrottbedrohter Euro-Staaten durch die Europäische Zentralbank (EZB) als rechtswidrig erklärt. Dieser Gerichtsentscheid hat in der EU einen erbitterten Machtkampf ausgelöst.

Dieser Machtkampf ist auch für die Schweiz von grosser Bedeutung. Offeriert doch der Bundesrat der EU einen die «institutionelle Einbindung» der Schweiz in die EU-Strukturen bewirkenden Rahmenvertrag, der unser Land dem EU-Gerichtshof formell unterstellen soll.

Erstaunlich, dass sich die hiesigen Medien zu diesem Machtkampf in Schweigen hüllen. Passt das, was sich derzeit zwischen EU-Gerichtshof und deutschem Verfassungsgericht abspielt etwa nicht zu jener EU-Idylle, auf welche der Bundesrat – von den Schweizer Medien nahezu unisono unterstützt – die Schweizer Bevölkerung gerne einstimmen möchte?

Die Fakten

Das deutsche Bundesverfassungsgericht…

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Auch Venezuela wird vom kriminellen Regime in Washington zu Fall gebracht

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Paul Craig Roberts (antikrieg)

Der von Washington orchestrierte Staatsstreich in der Ukraine hat Venezuela aus den Schlagzeilen herausgehalten. 

 

Eine Konfrontation mit dem atomar bewaffneten Russland ist gefährlicher als eine mit Venezuela. Die Gewalt, die Washington gegen Venezuela nahezu gleichzeitig mit der Ukraine losgelassen hat, bezeugt Washingtons nackte Kriminalität.

 

Südamerika hat immer bestanden aus einer kleinen spanischen Elite mit all dem Geld und der Macht, die über große Mehrheitsbevölkerungen indigener Völker herrscht, die keine politische Vertretung haben. In Venezuela durchbrach Hugo Chavez dieses Muster. Ein indigener Präsident wurde gewählt, der das Volk repräsentierte und in dessen Interesse arbeitete, anstatt das Land auszubeuten. Chavez wurde zum Musterfall, und indigene Präsidenten wurden in Ecuador und Bolivien gewählt.

 

Chavez wurde von Washington gehasst und von den amerikanischen Medienhuren dämonisiert. Als Chavez an Krebs starb, feierte Washington.

Evo Morales, der Präsident Boliviens, ließ erkennen, dass er gerne dem NSA-Whistleblower…

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Schulden, Schulden und noch mal Schulden

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von Frank Schäffler

Das Buch von Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff „Dieses Mal ist alles anders“ (Finanzbuchverlag) hat bei seinem Erscheinen 2010 Furore gemacht. Die beiden Amerikaner stellten die These auf, dass Ländern mit einer öffentlichen Verschuldung von mehr als 90 Prozent zu ihrer Wirtschaftsleistung mit einer dauerhaften Schwächung ihres Wachstums zu rechnen haben. Diese These ist auf den ersten Blick einleuchtend. Denn, wenn der Staat immer mehr für Zinszahlungen ausgeben muss, dann fehlt es bei den öffentlichen Investitionen. Schulen und Universitäten vergammeln, Straßen werden nicht repariert oder erst gar nicht gebaut. Genau dies werden Unternehmen und private Haushalte in ihre Planungen einbeziehen. Sie werden weniger investieren und konsumieren. Anschließend schwächelt das volkswirtschaftliche Wachstum. Reinhart und Rogoff untersuchten dafür die Finanzkrisen der vergangenen 800 Jahre in 66 Ländern. Blöd war nur, dass der Student Thomas Herndon im September 2012 im Rahmen einer Hausarbeit die Zahlen nachrechnete und Fehler fand, die…

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