Was, wenn auch die Chinesen mitmachen?
Die Rhetorik der führenden westlichen Politiker und ihrer medialen Helferkaste gegenüber Russland und seinen Präsidenten ist brachial in diesen Tagen. Ist es die Trotzreaktion von Kindsköpfen, die sich kurz vor dem Sieg im Frontstaat Ukraine wähnten und dann plötzlich feststellen mussten, dass sie gerade eine Partie verloren hatten? Sicherlich auch.
Aber galt nicht Wladimir Putin bereits vor den Demonstrationen auf dem Maidan in der hiesigen Presse als personifizierter Beelzebub? Wurde nicht bereits vor der Olympiade von Sotschi die westliche Propaganda auf Pussy-Riot-Modus hochgeschaltet?
So oder so – die Mischung aus Brachialrhetorik, gekränkter Eitelkeit und wilden Drohungen kann sich verselbständigen und wechselseitig hochschrauben. Schon möchte „der Westen“ Russland „durch Wirtschaftssanktionen in die Knie zwingen“. Ein jetzt eben notwendiger Feldzug könnte das werden, mit anderen Mitteln geführt, ein „Wirtschaftskrieg“ eben. Und den könne „Russland sich nicht leisten“, da „Putins Reich“ ökonomisch vom…
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