Make love not law: Kreditgeldschöpfung als Vermögensdelikt
Carlos A. Gebauer (ef-magazin)
Ein Strafrechtsprofessor macht die juristische Fachgemeinde bösgläubig
Kurz vor seinem Tod berichtete Wilhelm Hankel von einem Eindruck, den er zuletzt in Karlsruhe gewonnen hatte. Bei der letzten Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts über die „Euro-Rettung“, an der er teilnahm, seien von den Richtern erstmals die wirklich substantiellen Fragen erörtert worden. Die anschließend vernichtende Beurteilung des Euro-Rettens durch das Gericht hat er zwar nicht mehr erlebt. Sie hätte seiner Intuition aber Nahrung gegeben.
Was könnte – den Eindruck Hankels als zutreffend unterstellt – diesen intellektuellen Entwicklungssprung der Verfassungsrichter ausgelöst oder befördert haben? An einer Stelle mit wenig Breitenwirkung findet sich ein vielleicht maßgeblicher Hinweis. Und selbst wenn ihm für dieses Mal noch kein tatsächlich kausaler Beitrag zur richterlichen Erkenntnis zugekommen wäre, so dürfte er doch in absehbarer Zukunft nicht ohne Wirkung bleiben.
Im Mai 2013 nämlich erschien im Verlag Duncker & Humblot…
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